Regelmäßige Bewegung schützt vor Brustkrebs

Frau joggt an einer Straße entlang.

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Wissenschaftler diverser Institute und Einrichtungen fanden in Studien heraus, dass sich körperliche Aktivität und Bewegung positiv auf das Risiko auswirkt, Brustkrebs in den Wechseljahren zu entwickeln. Zu diesem Ergebnis kommt beispielsweise das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) im Fachmagazin „Breast Cancer Research“ und die renommierte Cleveland Clinic um Onkologin Dr. Halle Moore. Die amerikanische Klinik in Ohio hat bereits im Jahr 2015 entsprechende Analysen-Ergebnisse im Fachblatt „JAMA Oncology“ veröffentlicht.  

Bewegung kann Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen

Demnach wirkt sich sportliche Betätigung positiv auf die Sterblichkeit an Herz-Kreislauf-Erkrankungen aus und reduziert zudem auch die Krebs-Mortalität sowie überhaupt das Risiko, Erkrankungen wie Brustkrebs zu entwickeln. Schätzungen von Experten gehen von einer nicht unbedeutend hohen Zahl von Brustkrebsfällen aus, die auf unzureichende Bewegung zurückzuführen sind.  

Die Regelmäßigkeit des Trainings ist entscheidend

Weil gemäßigte Bewegung und Sport den Körperfettanteil reduziert, wird gleichzeitig auch das Brustkrebs-Risiko in der Menopause gesenkt, so das Fazit vieler Forscher auf dem Gebiet. 300 Minuten Sport in der Woche sind besser als 150 Minuten, wie Fachleute für die allgemeine Gesundheit empfehlen. Allerdings ist körperliche Aktivität auch in reduzierter Form besser als gar nichts zu tun, denn auch das Überleben nach einer überstandenen Brustkrebs-Erkrankung wirkt sich durch mäßige sportliche Betätigung positiv aus. Fachleute empfehlen mindestens 30 Minuten am Tag, fünf Tage in der Woche, zu trainieren; besser sind jedoch 60 Minuten am Tag. Bei starker körperlicher Aktivität würde auch 60 bis 75 Minuten in der Woche reichen.  

Weitere gesundheitliche Vorteile von Sport

Frauen, die die Diagnose Brustkrebs bekommen und vorher keinen Sport betrieben haben, raten Wissenschaftler zu einem sofortigen Beginn, weil gesundheitliche Vorteile auch während der Behandlung damit verbunden sind. Ein aerobes Kardio-Training für Herz und Lunge hilft immer und sollte in den Alltag, langsam steigernd, integriert werden, rät Dr. Moore. Sportarten wie Gehen, Laufen, Schwimmen, Radfahren, Tanzen und Wandern helfen dem Körper Fitness und Ausdauer aufzubauen. Andere gesundheitliche Vorteile, die in diesem Zusammenhang zu nennen sind, wären eine Senkung des Cholesterinspiegels und des Blutdrucks, bei Übergewicht Senkung des Gewichtes und ein niedrigerer Ruhepuls sowie ein verbesserter Schlaf und mehr Entspannung. Allerdings sollten entsprechende Trainingspläne erst mit den behandelnden Ärzten abgesprochen werden, bevor mit dem Programm gestartet werden kann.  

Quelle: www.heilpraxisnet.de

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