Senkt eine vegane Ernährung das Brustkrebsrisiko?

Frau schneidet Gemüse

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Wissenschaftler verschiedener Studien konnten herausfinden, dass das Brustkrebsrisiko durch vegane Ernährung reduziert werden kann. Deshalb empfehlen manche Ernährungswissenschaftler eine Ernährung, die vor allem von Gemüse dominiert wird, weil laut Analysen die Sterberate bei verschiedenen Tumorarten erhöht ist, wenn zu viel Milch, Fleisch, Eier, tierische Nahrungsfette und tierisches Eiweiß verzehrt werden.  

Westliche Industrieländer im Nachteil  

Es ist auffällig, dass in westlichen Industrieländern eine Brustkrebserkrankung, die auch als Mammakarzinom bezeichnet wird, mit 30,5 Prozent die häufigste Tumorerkrankung bei Frauen ist. Während die Brustkrebsraten bei den weiblichen Menschen in Afrika und Asien niedrig sind, vermuten Wissenschaftler einen Zusammenhang auch mit den Ernährungsgewohnheiten von Frauen. Sie ernähren sich fast ausschließlich und traditionell von Getreide, Bohnen, Gemüse, Obst und Stärke, Frauen in anderen westlichen Staaten wie Europa, Australien und den USA zunehmend von ungesunden Nahrungsmitteln. Das erkennt man beispielsweise an Japan, wo die Rate der Brusttumore wächst.  

Vegane Ernährung auf dem Speiseplan 

Einige Wissenschaftler gehen deshalb so weit und empfehlen eine vegane Ernährung, die hauptsächlich aus Haferflocken, Vollkornprodukten, Nüssen, Hülsenfrüchten sowie Gemüse bestehen sollte, um das Risiko für die Entstehung eines Mammakarzinoms zu senken.  

Vollwertige pflanzliche Lebensmittel, wie viel Gemüse und nicht ganz soviel Obst sowie Vollkornprodukte, enthalten neben Vitamin C und Beta-Carotin zur Senkung des Risikos, alles, um sich gesund zu ernähren.  

Was schadet dem Organismus und was ist gesund? 

Ungesunde Fette, ein hoher Zuckerkonsum und auch ein zu hoher Body-Maß-Index über 30 bedingen, dass Frauen in westlichen Industrieländern eher an Brustkrebs erkranken.  

Allerdings spielen in diesem Zusammenhang auch noch andere Faktoren eine Rolle, wie beispielsweise das Alter der Erkrankten, da Frauen nach der Menopause durchschnittlich häufiger erkranken. Hinzukommen auch Umweltweinflüsse und ungünstige genetische Voraussetzungen.  

Bei einem hormonabhängigen Brustkrebs, bei dem das Wachstum des Tumors durch weibliche Geschlechtshormone angeregt wird, kann durch ein Ungleichgewicht von Hormonen die Teilung der Krebszellen zusätzlich angeregt werden. Auch deshalb empfiehlt sich eine vegane Ernährung mit viel buntem Gemüse. In diesen Lebensmitteln sind antikanzerogene (nicht krebserzeugende) sekundäre Pflanzenstoffe und lösliche Ballaststoffe enthalten, die überdies Schutzpotenzial haben.  

Fazit: Vielen Brustkrebs-Betroffenen und anderen Frauen könnte daher eine Änderung des Lebensstils und der Ernährungsgewohnheiten helfen, das Brustkrebsrisiko zu senken und gleichzeitig Übergewicht vorzubeugen oder abzubauen.

Quelle: www.nau.ch

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