Tamoxifen: Erfahrungen einer Brustkrebs-Patientin

Frau entnimmt Pillen aus einer Pillendose. Konzept der Medikamentierung bei Krebs

Teile diesen Beitrag

Share on facebook
Share on linkedin
Share on twitter
Share on email

Kirsten Metternich von Wolff, eigentlich ausgebildete Diätassistentin und Buchautorin, hat vor Jahren die Diagnose Brustkrebs erhalten. Nach dem Schock stand die Primärtherapie des bei ihr diagnostizierten hormonabhängigen Typs von Mammakarzinom an. Diese bestand zunächst aus einer Operation und aus Bestrahlungen. Dann bekam sie von ihrer behandelnden Ärztin ein Rezept mit dem Medikament Tamoxifen, das sie direkt nach dem letzten Tag der Bestrahlung einnehmen sollte. Allerdings las sie den Beipackzettel des Anti-Krebs-Medikaments, das bestimmte Hormonrezeptoren bei dieser Form des Brustkrebses blockiert, sehr aufmerksam und bekam es mit der Angst zu tun.  Das gut wirksame Arzneimittel sollte sie jetzt über fünf bis zehn Jahre lang täglich einmal einnehmen. Doch dann kamen Zweifel auf, denn mögliche Nebenwirkungen ließen nichts Gutes vermuten, erklärt die ehemalige Brustkrebs-Patientin im Blog „Frauengesundheit“ auf www.herzwiese24.de.  

Angst vor Wechseljahr-Symptomen

Sie hatte nach eigener Aussage eine regelrechte Tamoxifen-Blockade, die sie auch mit ihrer Ärztin besprach. Diese empfahl ihr erst einmal in die Reha-Klinik ins Allgäu zu fahren und dort darüber nachzudenken, denn eine Einnahme einige Wochen nach der Bestrahlung sei kein Problem. In der Reha-Klinik lernte sie Leidensgenossinnen kennen, die bereits Tamoxifen einnahmen. Sie berichteten in den meisten Fällen über Hitzewallungen, so wie sie in den Wechseljahren einer Frau auch vorkommen können. Durch die Unterstützung der neu gewonnenen Freundinnen und durch ein Plakat in der Reha war Kirsten Metternich von Wolff so motiviert, dass sie das Präparat am Abend vor ihrer Heimreise nahm. Sie befürchtete, dass sie am nächsten Morgen mit Nebenwirkungen der Wechseljahre aufwachen würde.

Vorteile des Medikaments überwiegen

Dem war aber nicht so. Ganz im Gegenteil, denn sie verträgt das Mittel auch vier Jahre nach der Diagnose Brustkrebs gut und kann heute über ihre viel zu vielen schlechten Gedanken nur lachen. Die Nebenwirkungen halten sich in Grenzen. Aus der negativen Einstellung ist eine positive geworden. Der Gedanke, dass das Arzneimittel sie auch weiterhin vor Brustkrebs schützt, hilft ihr auch andere Frauen mit Ängsten zu bestärken.  Auch andere Betroffene können das schaffen, was sie geschafft hat, da ist sich die Autorin von „Herzwiese“ ganz sicher. In ihrem Blog steht mit Tipps und ihrer langjährigen Erfahrung sowie Ernährungsratschlägen anderen Krebspatientinnen zur Seite.

Quelle: www.herzwiese24.de

Vorteile von Medikament Phesgo in der Brustkrebsbehandlung
Einsatz von Statinen in der Brustkrebsbehandlung

Abonnieren Sie unseren Newsletter

Wöchentliche Updates

Mehr zu entdecken

Möchten Sie sich mit uns verbinden?

In Kontakt bleiben

Zwei Frauen und zwei weitere Personen in einer Besprechung in einem Konferenzraum oder Büro.